Elfden Consulting

Monatsarchiv Februar 2018

Vonlevbay

Network to Network

Unser großes Spektrum an Netzwerk zwischen deutschen und türkischen Unternehmen bietet Ihnen die Möglichkeit, dort anzuknüpfen, wo Sie es für nötig und wichtig halten.

Sie müssen sich keine Sorgen machen, wie Sie in einem neuen Land, neue Kontakte knüpfen können.

Wir werden Ihnen die diverse Möglichkeiten bieten, an neue Kontakte zu kommen.

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Vonlevbay

Businessplan erstellen

Was ist ein Businessplan?

Der Businessplan – im deutschen Geschäftsplan oder Unternehmenskonzept – ist eine umfangreiche strukturierte Zusammenfassung Ihrer eigenen Geschäftsidee und enthält eine detaillierte Planung zur Umsetzung dieser Idee. Der Businessplan ist Ihr Fahrplan in die Selbständigkeit.

Im Wesentlichen besteht der Businessplan aus zwei Bausteinen:

Geschäftsidee: Die Geschäftsidee beschreibt Ihr Angebot im Detail, erläutert an wen sich das Angebot richtet (Zielgruppe), wie Sie Ihre Kunden darauf aufmerksam machen wollen (Marketing & Vertrieb) und welchen Chancen und Risiken (SWOT-Analyse) Sie sich dabei ausgesetzt sehen.

Finanzplanung: Der Finanzplan gewährleistet die finanzielle Absicherung (Finanzierung) Ihrer Geschäftsidee und weist die wirtschaftliche Machbarkeit (Rentabilitätsvorschau) Ihrer Geschäftsidee nach.

Für wen muss ich einen Businessplan erstellen?

Viele Existenzgründer sehen den Businessplan als notwendiges Übel an. Doch der Businessplan legt den Grundstein für eine optimale Vorbereitung auf Ihre Existenzgründung. Er stellt sicher, dass Ihre Geschäftsidee gut durchdacht und alle notwendigen Voraussetzungen gegeben sind. Indem Sie Ihren Businessplan erstellen reift aus einer groben Idee ein erster Geschäftsplan und wächst am Ende zu einem ausgereiften Unternehmenskonzept heran. Zuvor nicht bedachte Risiken können abgewägt, Chancen langfristig für den Erfolg des Unternehmens genutzt und Wettbewerbsvorteile strategisch eingesetzt werden.

So nimmt Ihr Businessplan verschiedene Rollen ein und begleitet Sie während des gesamten unternehmerischen Prozesses:

Als Gründerleitfaden: In den ersten Schritten während des Gründungsprozesses dient Ihnen Ihr Businessplan als Leitfaden und versorgt Sie mit wertvollen Informationen zu den wichtigsten strategischen Entscheidungen. So behalten Sie alles zur Umsetzung Ihrer Geschäftsidee im Blick.

Als Geschäftsplan: Für potenzielle Investoren und zur Vorlage bei Banken und Geschäftspartnern dient Ihr Businessplan als aussagekräftiger Geschäftsplan. Er dient als Aushängeschild für Sie und Ihre Geschäftsidee.

Als Fahrplan: Auch nach der Gründung begleitet Ihr Businessplan Sie bei den Aufgaben als Unternehmer. Passen Sie ihn bei neuen Entwicklungen an. Ihr Businessplan dient als Wegweiser und hilft Ihnen auch nach der Gründung Ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

In erster Linie verfassen Sie einen Businessplan für sich selbst. Aber auch externe Adressaten verlangen einen Businessplan als Grundlage für deren Entscheidung Sie in Ihrem Gründungsvorhaben zu unterstützen oder um langfristige Kooperationen aufzubauen:

  • Businessplan für Finanzierungspartner: zur Vorlage bei Banken, potenziellen Investoren oder zur Beantragung von Fördermitteln
  • Businessplan für die Arbeitsagentur: für die Beantragung von Gründungszuschuss und für die Beantragung von Einstiegsgeld
  • Businessplan für fachkundige Stellen: für die Beantragung von Gründungszuschuss bei der Arbeitsagentur
  • Businessplan für Businessplanwettbewerbe
  • Businessplan für Kooperationspartner

Wie detailliert der Geschäftsplan dargestellt werden sollte, hängt maßgeblich vom Vorhaben sowie dem damit verfolgten Ziel ab. Wird der Businessplan für die Beantragung von finanziellen Mitteln verwendet, sollte es sich um eine aussagefähige Beschreibung handeln, die dem Leser ein klares Bild der Geschäftsidee vermittelt. Vor allem die betriebswirtschaftlichen und finanziellen Aspekte nehmen dann einen besonders hohen Stellenwert ein. Sie entscheiden über eine positive oder negative Finanzierungsentscheidung.

Schritt für Schritt einen bankfähigen Businessplan erstellen

Es gibt aktuell keine offiziellen Vorgaben für die Erstellung eines Businessplans. Je nach Adressat sollte ein Businessplan aber bestimmte Anforderungen erfüllen.

Ihr Geschäftsplan sollte mindestens aus den Modulen Geschäftsidee, Markt & Wettbewerb, Marketing & Vertrieb, Unternehmensorganisation und einer Finanzplanung inkl. diversen Kalkulationen bestehen. Vom Umfang sollte Ihr Plan minimal 10 bis maximal 50 Seiten haben. Wie detailliert der individuelle Businessplan am Ende ausfällt, hängt maßgeblich vom Gründungsvorhaben sowie dem damit verfolgten Ziel ab. Wird der Businessplan zum Beispiel für die Vorlage bei Banken verwendet, sollte das Hauptaugenmerk auf der Ausarbeitung der Idee und einer umfangreichen Finanzplanung liegen, die dem Leser ein klares Bild vermittelt.

Der Geschäftsplan sollte aber nicht nur das Gründungsvorhaben, sondern auch spätere Wachstums- und Erweiterungsprozesse bedenken. So dient der Businessplan nicht nur während der Existenzgründung als Leitfaden, sondern begleitet den Gründer auch als Unternehmer. Allerdings muss der Businessplan immer wieder den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Treten zum Beispiel neue Konkurrenten in den Markt ein, muss eine zuvor optimal geplante Vertriebsstrategie eventuell neu bestimmt werden.

Die Gliederung eines Businessplans besteht im Wesentlichen aus den folgenden Punkten:

  • Executive Summary: Fassen Sie Ihren Businessplan zusammen. Das Executive Summary bildet den Einstieg in Ihr Gründungsvorhaben und soll überzeugen.
  • Gründerprofil: Stellen Sie sich und Ihr Team vor.
  • Geschäftsidee: Das Herzstück Ihrer Existenzgründung.
  • Zielgruppe: An wen richtet sich Ihr Angebot.
  • Markt & Wettbewerb: Nehmen Sie Ihr Umfeld, die Branche und Ihre Mitbewerber unter die Lupe.
  • Marketing & Vertrieb: Lassen Sie Ihrer Idee die verdiente Aufmerksamkeit zukommen.
  • Organisation: Wie ist Ihr Unternehmen organisiert und wie sind die Aufgaben verteilt.
  • SWOT-Analyse: Machen Sie sich Ihrer Stärken und Schwächen bewusst. Wie können Sie Chancen und Risiken nutzen.
  • Finanzierung: Das Kernstück Ihrer Existenzgründung. Was ist an Kapitalbedarf notwendig und wie wird die wirtschaftliche Tragfähigkeit gewährleistet.
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Beratung zur Firmengründung

ANLEITUNG ZUR FIRMENGRÜNDUNG: EINE FIRMA GRÜNDEN SCHRITT FÜR SCHRITT

1. Kostenlose Erstberatung – Rechtsform wählen

Als erstes wird geklärt, welche Rechtsform zu Ihrer Firma passt. Haben Sie genug Mittel für eine hohe Einlage und sind auf eine anerkannte Gesellschaftsform angewiesen? In diesem Fall ist die GmbH die richtige Wahl. Sie wollen Ihre persönliche Haftung ausschließen und dies mit einer kostensparenden Gründung kombinieren? Dann könnte die UG das richtige für Sie sein. Diese und ähnliche Fragen behandeln wir typischerweise im Rahmen einer kostenfreien Ersteinschätzung.

2. Gründungsberatung

Ist die GmbH die Rechtsform Ihrer Wahl, kommt es zu einer umfassenden Gründungsberatung durch einen Rechtsanwalt. Er begleitet danach die Gründung bis zum Abschluss. Auf diese Weise wird vor allem die Ausarbeitung des Gesellschaftsvertrags sowie der anderen Gründungsunterlagen vorbereitet.

3. Firmennamen überprüfen

Danach überprüfen wir den Firmennamen des Gründers.

4. Gesellschaftsvertrag ausarbeiten

Auf Basis der Gründungsberatung wird ein Gesellschaftsvertrag/eine Satzung für Ihre Firma erstellt. Ein individueller Gesellschaftsvertrag dient als Vorsorge für den Krisen- oder Streitfall. Ihr Unternehmen kann in finanzielle Schieflage geraten, wenn wichtige Haftungsfragen oder die Nachfolge nicht geregelt worden sind.

5. Notarielle Beurkundung

Nach Erstellung des Gesellschaftsvertrags und aller weiteren Unterlagen organisieren und koordinieren wir einen Beurkundungstermin. Alle erforderlichen Unterlagen werden von uns erstellt und dem Notar fertig zugeleitet. Sie brauchen den Termin nur noch wahrzunehmen und müssen sich nicht um die formellen Fragen kümmern.

6. Geschäftskonto eröffnen und Stammkapital einzahlen

Nach dem Notartermin eröffnen Sie für die Firma ein Konto bei einer Bank Ihrer Wahl.

7. Eintragung ins Handelsregister

Ihre Firma wird im Bedarfsfall ins Handelsregister eingetragen.

  • 8. Abschlussberatung
  • Meistens kommen erst während der Gründung viele Fragen auf. Diese werden beim Abschlusstermin geklärt.
  • Welche steuerlichen Pflichten bestehen?
  • Wie meldet man ein Gewerbe an?
  • Wie müssen meine Geschäftsbriefe usw. ausgestaltet sein?
  • Wie mache ich rechtssicher Werbung?
  • Verstoße ich gegen das Urheberrecht?
  • Muss ich diese Rechnung zahlen oder ist dies ein Start-Up-Betrüger?
  • Brauche ich als Geschäftsführer eine D&O Versicherung?

Zu Beginn ihrer Tätigkeit benötigen Gründer zahlreiche Verträge. Wir überlassen unseren Mandanten wichtige Musterverträge für die Gründung (Geschäftsführervertrag, Arbeitsverträge, Vertrag freie Mitarbeit, Lizenzverträge usw.). Sie haben bei der Abschlussberatung die Möglichkeit, Fragen zu den Verträgen zu stellen. So können sie an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden.